Bücher

Rezension: Celestial City – Akademie der Engel: Jahr 3 – Leia Stone

1. Inhalt

An der Fallen Academy beginnt das dritte Jahr, doch ohne Brielle. Alle glauben, dass sie tot sei, aber sie wurde von Luzifer in der Hölle verschleppt und sitzt dort nun fest. Luzifer braucht sie, um seine Rachepläne zu verwirklichen. Allerdings hat er ihren Sturkopf nicht mit eingeplant, denn sie denkt gar nicht daran ihm zu helfen und sucht unentwegt nach einem Ausweg. Nach einigen Monaten gelingt ihr endlich die Flucht, aber der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Denn Lincoln ist bei ihrer Rückkehr nicht mehr an der Fallen Academy und so begibt sie sich auf die Suche nach ihm, während Luzifer versucht sie zu finden und in seine Gewalt zu bringen.

2. Meinung

2.1. Schreibstil

Leia Stone überzeugt auch im dritten Band mit einem lockeren, leichten und fesselnden Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Die Szenen im ersten Teil des Buches kamen mir sehr ausgeglichen vor und nicht so sprunghaft, wie im zweiten Band. Allerdings ändert sich das, um so weiter die Geschichte fortschreitet, dann wird das Erzähltempo schneller, was die Geschichte wieder sehr sprunghaft macht.

2.2. Handlung

Da die Handlung direkt auf den ersten Band und den zweiten Band aufbauen, sollte man auf jeden Fall diese Bücher vorher gelesen haben. Die erste Hälfte des Buches beschreibt den Aufenthalt in der Hölle, der wirklich spannend und fesselnd ist, aber mit der Fluch von Brielle überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Nachfolgende Situationen werden viel zu schnell abgehandelt, wodurch es an einigen Stellen an weiteren Ausführungen fehlt, aber auch unerwartete Wendungen kommen viel zu kurz, da alle Situationen, egal wie gefährlich, auf einmal glatt gehen. Die Geschichte würde da definitiv mehr hergeben, denn es bleiben so einige Fragen offen, auf die kaum oder gar nicht eingegangen wird.

2.3. Protagonisten

Ich glaube, Brielle war mir in keinem vorherigen Band so sympathisch, wie in diesem. Klar, sie ist immer noch ein Sturkopf, aber das nahm hier nicht so überhand. Sie hat tatsächlich auch mal eingesehen, dass sie nicht immer mit dem Kopf durch die Wand kann. Ihre Hoffnung, ihre Familie, Freunde und besonders Lincoln wieder zu sehen, helfen ihr durch die schwere Zeit in der Hölle.

Am Anfang wollte ich ihn am liebsten umbringen, zugleich jedoch hatte ich mich unheimlich zu ihm hingezogen gefühlt. Er war mir vom ersten Moment an unter die Haut gegangen.

Celestial City – Akademie der Engel: Jahr 3 – Leia Stone

Lincoln hat in diesem Band leider nur einen sehr kurzen Auftritt. Man erfährt, dass er das Verschwinden von Brielle nicht gut verkraftet hat. Leider erfährt man selbst am Ende keine genaueren Einzelheiten darüber, wie es ihm das Jahr über ergangen ist. Dabei wäre vor der großen Schlussszene eine Aussprache echt wichtig gewesen.

Auch in den Leben der Nebencharakteren hat sich hier und da was getan, aber Einzelheiten sind auch hier dem schnellen Erzähltempo zum Opfer gefallen und bleiben eine Randnotiz.

2.4. Fazit

Celestial City ist und bleibt eine faszinierende Welt, die viele Möglichkeiten birgt.

Nach dem starken Start in das Buch hatte ich wirklich große Hoffnung, dass Leia Stone zu der Erzählweise aus dem ersten Band zurückgefunden hat. Doch leider überzeugt sie damit im zweiten Teil der Geschichte nicht mehr.

Insgesamt ist die Handlung sehr überschaubar und vorhersehbar. Sie bietet leider keine Überraschungen.

Auch wenn mir dieser Band besser gefallen hat als der Zweite, kommt er nicht an den starken ersten Band ran.

Dennoch bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Daher vergebe ich hier 3,5 von 5 Sternen.

Have a magical Day!

Anne

Kommentar verfassen